MRI

Wir verfügen über ein geschlossenes 1,5 Tesla MRI-System, welches für die meisten Standardindikationen geeignet ist.

 

Kontraindikationen

Sie kennen Ihre Patienten. Denken Sie bitte bei der Anmeldung an mögliche Kontraindikationen, die zu lebensgefährlichen Situationen führen können.

 

Absolute Kontraindikationen

Absolute Kontraindikationen gegen eine MRI-Untersuchung sind sämtliche elektronischen Implantate, d.h. Herzschrittmacher, intrakorporale Defibrillatoren (ICD), Neurostimulatoren (spinal oder zerebral), subkutan implantierte Insulinpumpen, bestimmte Cochlea-Implantate etc.

 

Nach Rücksprache mit uns ist eine MRI-Untersuchung möglich bei Patienten mit:

 

• intraoperativ eingebrachten Metallclips (z.B. zerebrale Aneurysmaclips)

• künstlichen Herzklappen (Operationsbericht mitbringen)

• intrakorporalen Shunts (VP-Shunt, TIPPS)

• Fixateur extern (wenn nicht magnetisch), Osteosynthesematerial

• Intrauterinspiralen und Scheidenpessaren

• Metallsplitterverletzungen

• intrakorporalen Pumpen

• Port-à-Cath-Systemen und Dialysekatheter

• Endoprothesen

 

In diesen Fällen ist es wichtig, dass der MRI-Arzt weiss, aus welchen Materialien die Implantate bestehen bzw. woher die Verletzungen stammen.

 

Klaustrophobie

Bei Platzangst ist die Gabe von einem milden Anxiolytikum oder Sedativum sinnvoll. Damit wird die Untersuchung als weniger belastend empfunden und kann ohne Bewegungsartefakte durchgeführt werden.

 

Kontrastmittel

Bei vielen Fragestellungen ist die Gabe von einem intravenösen oder intraartikulären MR- Kontrastmittel indiziert. Die gadoliniumhaltigen Kontrastmittel haben generell eine hervorragende Verträglichkeit. Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion sind in den letzten Jahren nach wiederholter Anwendung seltene Fälle von systemischen Nebenwirkungen berichtet worden. Deswegen benötigen wir spätestens am Untersuchungstag einen aktuellen Serumkreatinin-Wert.